SEO y linkbuilding

Der Link führt über eine Weiterleitung: So prüfst du sein Ziel, bevor du einer Kooperation zustimmst

Eine Weiterleitung kann Klicks messen oder auf eine andere als die erwartete Seite führen. Erfahre, wie du jeden Sprung verfolgst, das Ziel prüfst und die Kontrolle vor der Veröffentlichung dokumentierst.

Diagramm einer URL, die mehrere Sprünge durchläuft, bevor sie eine Zielseite erreicht
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Was ist eine Tracking-Weiterleitung und warum kann sie vorkommen?

Eine Weiterleitung sorgt dafür, dass eine URL zu einer anderen führt. Bei einer redaktionellen Kooperation kann sie dazu dienen, Klicks zu messen, Links zu verwalten oder Leser zur passenden Version einer Seite zu leiten. Zum Beispiel kann der veröffentlichte Link zunächst über eine Tracking-URL führen und schließlich auf der Seite des Werbetreibenden landen. Das bedeutet für sich genommen weder, dass das Ziel falsch ist, noch dass der Link einen bestimmten SEO-Wert hat: Es kommt darauf an, den Weg und das Ergebnis zu prüfen, das die Nutzer sehen.

  • Eine Weiterleitung kann temporär oder permanent sein. Die HTTP-Antwort kann unter anderem Codes wie 302 oder 301 enthalten.
  • Ein Sprung kann Tracking-Parameter, etwa Kampagnen-Tags, hinzufügen, ohne die Zielseite zu ändern.
  • Das Ziel kann außerdem je nach Sprache, Standort, Gerät, Einwilligung oder Sitzungsstatus variieren.
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Verfolge den gesamten Weg und notiere jeden Sprung

Beginne mit der genauen URL, die veröffentlicht werden soll, nicht mit einer Version, die du aus einer anderen Quelle kopiert hast. Öffne sie in einer Testumgebung und beobachte, zu welcher Adresse sie führt. Für eine technische Prüfung kannst du im Netzwerkbereich der Entwicklertools die HTTP-Anfragen und -Antworten einsehen. Auch ein Kommandozeilen-Tool kann HTTP-Weiterleitungen anzeigen, gibt aber nicht unbedingt wieder, was anschließend durch JavaScript, Cookies oder Nutzerinteraktionen geschieht. Notiere jede URL und, sofern verfügbar, den Antwortcode. Speichere nicht nur die letzte Adresse.

  • Bewahre die ursprüngliche URL so auf, wie sie im Entwurf steht, einschließlich ihrer Parameter.
  • Notiere die Reihenfolge der Sprünge, den Statuscode und die im Browser sichtbare endgültige URL.
  • Wenn Tool und Browser unterschiedliche Wege zeigen, halte die Abweichung fest und prüfe, ob JavaScript, Cookies, Einwilligung oder Standort eine Rolle spielen.
  • Gib URLs mit Tokens, Sitzungskennungen oder anderen sensiblen Daten nicht in öffentliche Analysetools ein.
Verfolge den gesamten Weg und notiere jeden Sprung
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Prüfe die Seite, die Leser tatsächlich erreichen

Das endgültige Ziel ist ein wesentlicher Teil der Prüfung. Öffne es im passenden Kontext und bewerte, ob es dem Versprechen des Textes entspricht, der den Link enthält. Prüfe, ob die Seite lädt, zugänglich ist und nützliche Informationen für Leser bietet. Achte auch darauf, ob ein Zwischenschritt, ein Einwilligungshinweis oder eine Länderauswahl den Zugang zum erwarteten Inhalt verhindern könnte. Eine technisch gültige URL reicht nicht aus, wenn das Ergebnis irrelevant, nicht mehr verfügbar oder nicht aufrufbar ist.

  • Bestätige, dass der Inhalt der Zielseite zum Thema und zum Linktext passt.
  • Prüfe, ob die Seite mit einem Fehler, einer leeren Seite oder einer Weiterleitung zu unerwarteten Inhalten endet.
  • Wenn das Ziel von Sprache, Land oder Gerät abhängt, halte fest, welche Variante du überprüfen konntest.
  • Prüfe die mobile Nutzererfahrung, wenn sie für die Leserschaft der Veröffentlichung relevant ist.
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Unterscheide Tracking-Parameter von einer Änderung des Ziels

Zusätzliche URL-Parameter können eine Kampagne oder Traffic-Quelle kennzeichnen. Häufig verändern sie die Messung eines Besuchs, nicht aber den Inhalt, zu dem Leser gelangen. Um sie von einer tatsächlichen Zieländerung zu unterscheiden, vergleiche die endgültige Adresse mit der vereinbarten Seite und prüfe, ob beim Entfernen der Tracking-Parameter weiterhin derselbe Inhalt erscheint. Tu dies nur zu Prüfzwecken und ändere den zu veröffentlichenden Link nicht, bevor die Beteiligten die richtige Version bestätigt haben. Manche Parameter können das Produkt, die Sprache oder die angezeigte Auswahl ändern. Streiche sie daher nicht automatisch.

  • Ein Kampagnenparameter kann für das Ziel unbedenklich sein, sollte aber im jeweiligen Kontext geprüft werden.
  • Ein Parameter, der ein Produkt, eine Region oder eine Seitenvariante auswählt, kann beeinflussen, was Nutzer sehen.
  • Wenn sich die endgültige URL oder der Inhalt unerwartet ändert, bitte vor der Freigabe um eine Erklärung.
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Anzeichen, bei denen du nachfragen oder den Link korrigieren lassen solltest

Nicht jede Kette von Weiterleitungen ist problematisch. Mit der Freigabe solltest du aber warten, wenn der Weg nicht der Vereinbarung entspricht oder sich nicht erklären lässt. Bitte den Herausgeber oder die für die Kooperation zuständige Person, die vorgesehene URL, die Funktion jedes Sprungs und mögliche Unterschiede je nach Nutzer zu bestätigen. Liegt die Ursache in einem alten Link, einem Konfigurationsfehler oder einer falschen Seite, bitte um eine korrigierte URL und wiederhole die Prüfung.

  • Das endgültige Ziel entspricht nicht dem vereinbarten Produkt, Service oder Inhalt.
  • Der Link endet auf einer Fehlerseite, einer nicht erklärten fremden Domain oder einem Bildschirm, der den Zugriff auf den Inhalt verhindert.
  • Es gibt unerwartete Sprünge, Domainwechsel oder wesentliche Unterschiede zwischen der angekündigten und der endgültigen URL.
  • Die Antwort unterscheidet sich je nach Kontext und es wurde nicht geklärt, welche Variante die Leserschaft der Veröffentlichung sehen wird.
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Dokumentiere die Prüfung, ohne daraus eine SEO-Garantie zu machen

Eine technische Prüfung beschreibt, was du zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter konkreten Bedingungen beobachtet hast. Sie bescheinigt nicht, dass der Link die Rankings verbessert, Traffic bringt oder immer zum selben Ziel führt. Dokumentiere die Fakten so, dass eine andere Person die Prüfung nachvollziehen kann und Beobachtungen von Vermutungen unterscheiden kann. Wenn sich die Seite später ändert, prüfe sie erneut.

  • Speichere die vorgeschlagene URL und die endgültige URL sowie Datum und Uhrzeit der Prüfung.
  • Notiere die Sprünge, verfügbare Antwortcodes, den verwendeten Browser oder das Tool und alle relevanten Bedingungen.
  • Füge einen Screenshot oder eine Notiz zum endgültigen Inhalt hinzu und vermeide dabei sensible Informationen.
  • Beschreibe das Ergebnis präzise, zum Beispiel: „Das beobachtete Ziel entspricht der vereinbarten Seite“ – nicht: „Der Link garantiert SEO-Ergebnisse“.
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Prüfe auch die Transparenz und die Linkattribute

Bei einer bezahlten Kooperation muss die geschäftliche Beziehung den Lesern klar mitgeteilt werden. Außerdem sollte der Link entsprechend seiner Art und den geltenden Richtlinien gekennzeichnet sein. Google empfiehlt rel="sponsored" für Werbe- oder bezahlte Links; rel="nofollow" kann in bestimmten Fällen ebenfalls infrage kommen. Weiterleitung und Attribut sind zwei unterschiedliche Aspekte: Die Prüfung des einen ersetzt nicht die Prüfung des anderen. Kläre vor der endgültigen Freigabe, wie der gesponserte Inhalt gekennzeichnet wird und welches Attribut der Link erhält.

  • Prüfe, ob die bezahlte Kooperation für die Leserschaft klar und verständlich gekennzeichnet ist.
  • Überprüfe das Linkattribut im veröffentlichten HTML oder lass dir bestätigen, wie es umgesetzt wird.
  • Leite den SEO-Wert eines Links nicht allein aus der Zahl der Weiterleitungen oder dem verwendeten Attribut ab.
  • Informiere dich über die aktuellen Richtlinien der Suchmaschinen und die für den jeweiligen Fall geltenden Transparenzpflichten.
FAQ

Häufige Fragen

Ist eine Weiterleitung in einem gesponserten Link immer ein Warnsignal?+

Nein. Sie kann zur Messung von Klicks oder zur Verwaltung des Ziels dienen. Wichtig ist, jeden Sprung zu prüfen, die vereinbarte Zielseite zu bestätigen und jede unerwartete Änderung zu klären.

Wie prüfe ich eine Weiterleitung, wenn ein Tool das endgültige Ziel nicht anzeigt?+

Vergleiche das Ergebnis mit dem im Browser beobachteten Weg. Manche Tools zeigen nur HTTP-Weiterleitungen an und führen möglicherweise weder JavaScript aus noch bilden sie Cookies, Einwilligungen oder Sitzungsbedingungen ab.

Ändern Tracking-Parameter zwangsläufig die Zielseite?+

Nicht unbedingt. Manche dienen der Kampagnenmessung, andere können Sprache, Region, Produkt oder Inhaltsvariante auswählen. Prüfe, welche Wirkung sie bei der konkreten URL haben.

Welches Attribut sollte ein bezahlter Link haben?+

Google empfiehlt rel="sponsored" für Werbe- oder bezahlte Links; in bestimmten Fällen kann auch rel="nofollow" infrage kommen. Die Kooperation sollte transparent gekennzeichnet sein. Kläre die Umsetzung vor der Veröffentlichung.

Lässt sich anhand einer geprüften Weiterleitung erkennen, ob der Link die SEO verbessert?+

Nein. Die Prüfung hilft, den beobachteten Weg und das Ziel zu dokumentieren, garantiert aber weder Rankings noch Traffic oder SEO-Ergebnisse. Die Weiterleitung ist nur einer von mehreren technischen und redaktionellen Aspekten, die berücksichtigt werden sollten.

Quellen und Referenzen

  1. Google Search Essentials — Google Search Central
  2. Spam policies for Google web search — Google Search Central
  3. Qualify outbound links — Google Search Central
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