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Der Artikel kann auch per E-Mail verbreitet werden: So bewerten Sie die Newsletter-Verteilung einer gesponserten Kooperation

Einen Artikel zu veröffentlichen und per E-Mail zu verbreiten, sind unterschiedliche Leistungen. Erfahren Sie, wie Sie Format, Zielgruppenpassung und Messung bewerten, ohne automatisch SEO-Wirkung anzunehmen.

Aufgeschlagener gedruckter Newsletter mit einer redaktionellen Karte zur Veranschaulichung der Verbreitung eines gesponserten Artikels per E-Mail
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Einen Artikel zu veröffentlichen und per E-Mail zu verbreiten, ist nicht dasselbe

Bei einer gesponserten Kooperation sind die Veröffentlichung eines Artikels und seine Bewerbung in einem Newsletter unterschiedliche Maßnahmen. Bei der Veröffentlichung wird ein Beitrag in einem Medium bereitgestellt; bei der Verbreitung wird in einem Versand an dessen Abonnentinnen und Abonnenten auf den Beitrag verwiesen. Dass ein Angebot beides umfasst, bedeutet weder, dass es sich um eine einzige Leistung handelt, noch, dass die Verbreitung per E-Mail allein durch die Veröffentlichung garantiert ist.

  • Veröffentlichung: Platzierung des Artikels, geplanter Termin und Bedingungen für Verfügbarkeit oder Aktualisierung.
  • Verbreitung: konkreter Newsletter, Versanddatum oder Versandzeitraum, Platzierung im Newsletter und Format des Hinweises.
  • Reichweite: Klären Sie, ob sich das Angebot auf eine allgemeine Liste oder ein Segment bezieht. Verwechseln Sie die Gesamtzahl der Abonnentinnen und Abonnenten nicht mit der Zahl der Personen, die öffnen oder klicken werden.
Einen Artikel zu veröffentlichen und per E-Mail zu verbreiten, ist nicht dasselbe
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Definieren Sie die Leistung genau: Hinweis, Auszug, Link oder angepasster Inhalt

Der Begriff „Einbindung“ kann ganz unterschiedliche Formate beschreiben. Ein kurzer Hinweis bietet nicht denselben Kontext wie ein redaktioneller Auszug, und ein sichtbarer Link ist nicht mit einem eigenen Versand gleichzusetzen. Bitten Sie vor dem Vergleich von Angeboten um eine konkrete Beschreibung dessen, was die Abonnentinnen und Abonnenten erhalten und wie die Kooperation präsentiert wird.

  • Kurzer Hinweis: Titel oder Satz mit einem Link zum Beitrag.
  • Auszug: Zusammenfassung oder Textausschnitt, der das Thema vor dem Klick verständlich macht.
  • Angepasster Inhalt: ein für den Newsletter verfasster Text. Vereinbaren Sie dabei Redaktion, Freigabe und Zuordnung.
  • Platzierung und Präsentation: ungefähre Position, visuelle Elemente, Werbekennzeichnung und mögliche Platzierung neben anderen Inhalten.
  • Anzahl der Versendungen: Unterscheiden Sie eine einmalige Einbindung von möglichen Erinnerungen oder erneuten Veröffentlichungen und klären Sie, ob diese im Angebot enthalten sind.
Definieren Sie die Leistung genau: Hinweis, Auszug, Link oder angepasster Inhalt
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Prüfen Sie, ob Zielgruppe, Kontext und Ziel zusammenpassen

Ein Newsletter kann Sichtbarkeit oder verweisende Besuche bringen, wenn das Thema für die Empfängerinnen und Empfänger relevant ist. Es reicht nicht, nur die angegebene Größe der Liste zu bewerten: Entscheidend ist, wer den Versand erhält, warum diese Personen den Newsletter abonniert haben und was sie darin erwarten. Die Passung sollte im Hinblick auf das konkrete Ziel der Kooperation beurteilt werden – nicht als automatisches Leistungsversprechen.

  • Zielgruppe: Bitten Sie um eine zusammengefasste Beschreibung der Profile oder Interessen und achten Sie dabei auf den Datenschutz der Abonnentinnen und Abonnenten.
  • Redaktioneller Kontext: Prüfen Sie die üblichen Themen, den Ton und die Art der Inhalte, die dort empfohlen werden.
  • Segmentierung: Fragen Sie, ob der Versand an die gesamte Liste oder an eine passende Gruppe geht und wie diese Gruppe definiert wird.
  • Ziel: Unterscheiden Sie zwischen Bekanntheit, qualifizierten Besuchen, der Verbreitung eines Beitrags und der Unterstützung einer Kampagne. Gehen Sie nicht davon aus, dass alle Ziele gleichzeitig verfolgt werden.
  • Kohärenz: Beurteilen Sie, ob der Inhalt ein Bedürfnis dieser Zielgruppe erfüllt und der Handlungsaufruf natürlich wirkt.
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Vereinbaren Sie, welche Daten geteilt und wie sie gemessen werden

Die Messung ist am aussagekräftigsten, wenn sie vor dem Versand festgelegt wird. Eine vorherige Vereinbarung darüber, welche Informationen bereitgestellt werden, verhindert, dass die Ergebnisbewertung von Eindrücken oder Zahlen abhängt, die beide Seiten unterschiedlich interpretieren. Welche Informationen verfügbar sind, kann je nach Medium und dessen Tools variieren. Klären Sie daher, was geteilt werden kann und in welchem Format.

  • Bitten Sie, sofern verfügbar, um die Zahl der versendeten Newsletter und zusammengefasste Angaben zu Zustellungen, Öffnungen oder Klicks. Lassen Sie erläutern, wie der Anbieter die einzelnen Kennzahlen definiert.
  • Fragen Sie, ob Klicks auf den konkreten Link und der jeweilige Zeitraum angegeben werden können. Gehen Sie nicht davon aus, dass alle Systeme diese gleich erfassen.
  • Verwenden Sie vereinbarte UTM-Parameter, um Besuche aus dem Newsletter in Ihren Analysetools zu erkennen.
  • Legen Sie einen Beobachtungszeitraum fest und vergleichen Sie den verweisenden Traffic mit dem Verhalten auf der Seite. Berücksichtigen Sie dabei, dass die Zuordnung unvollständig sein kann.
  • Klären Sie, wer den Bericht bereitstellt, wann er übermittelt wird und welche zusammengefassten oder aufgeschlüsselten Daten verfügbar sind.
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Verwechseln Sie Besuche und Sichtbarkeit nicht mit SEO-Wirkung

Die Verbreitung per E-Mail kann dazu beitragen, dass ein Beitrag potenziell interessierte Leserinnen und Leser erreicht und – wenn diese klicken – verweisende Besuche erzeugen. Daraus allein lässt sich jedoch nicht schließen, dass sich Rankings, organischer Traffic oder die Autorität einer Website verbessern. Es handelt sich um unterschiedliche Kanäle und Ergebnisse. Bewerten Sie eine Kampagne anhand von Kennzahlen, die zu ihrem Ziel passen, und leiten Sie aus einem zeitlichen Zusammenhang keine Kausalität ab.

  • Öffnungen, Klicks und verweisende Sitzungen beschreiben Aspekte der Verbreitung; sie sind keine Kennzahlen für organische Rankings.
  • Ein Newsletter garantiert weder, dass andere Seiten auf den Artikel verlinken, noch, dass Leserinnen und Leser ihn teilen.
  • Wenn Sie SEO analysieren, betrachten Sie die organische Entwicklung getrennt von der Newsletter-Aktivität und berücksichtigen Sie andere mögliche Einflussfaktoren.
  • Akzeptieren Sie keine Versprechen zu Rankings, Traffic, Autorität oder garantierten Ergebnissen als Grundlage für die Bewertung einer Einbindung.
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Kommerzielle Transparenz und Umgang mit Links

Leserinnen und Leser sollten erkennen können, dass es sich um eine kommerzielle Kooperation handelt. Vereinbaren Sie, wie diese im Artikel und im Newsletter selbst gekennzeichnet wird – klar und passend zum jeweiligen Format. Legen Sie auch den Umgang mit Links fest. Google weist darauf hin, dass Links aus Werbung oder Sponsorings entsprechend gekennzeichnet werden müssen. Für bezahlte Links empfiehlt Google das Attribut rel="sponsored"; rel="nofollow" kann ebenfalls gültig sein. Die Verbreitung in einem Newsletter macht es nicht überflüssig, die Links auf der gesponserten Seite zu prüfen.

  • Prüfen Sie, ob der gesponserte Charakter gut sichtbar und verständlich kommuniziert wird und nicht nur durch eine mehrdeutige Formulierung.
  • Klären Sie, wer die Linkattribute einpflegt und wie überprüft wird, ob die Veröffentlichung der Vereinbarung entspricht.
  • Stellen Sie einen bezahlten Link nicht als Ranking-Garantie dar und stützen Sie Ihre Entscheidung nicht ausschließlich darauf, ob der Link ohne entsprechende Qualifizierung gesetzt wird.
  • Beachten Sie die geltenden Regeln für kommerzielle Kommunikation und holen Sie bei Bedarf fachkundige Beratung ein.
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Checkliste zum Vergleich von Angeboten

Halten Sie beim Vergleich von Angeboten zur Newsletter-Verteilung gesponserter Inhalte bei jedem Angebot dieselben Aspekte fest. So können Sie unterscheiden, was verbindlich zugesagt wurde und was lediglich als Möglichkeit im Raum steht, und Ihre Entscheidung am Ziel der Kooperation ausrichten.

  • Ist die Verbreitung im Angebot enthalten oder wird sie als Zusatzoption angeboten?
  • Welcher Newsletter, Versandtermin oder -zeitraum, welches Segment und welche Platzierung wurden vereinbart?
  • Handelt es sich um einen Hinweis, einen Auszug oder einen angepassten Beitrag? Wer verfasst und genehmigt den Text?
  • Wie wird die kommerzielle Kooperation im Artikel und im Newsletter gekennzeichnet?
  • Welcher Link wird verwendet und wie wird er auf der gesponserten Seite behandelt?
  • Welche zusammengefassten Daten werden wann und mit welchen Definitionen geteilt?
  • Wurden UTM-Parameter und ein angemessener Überprüfungszeitraum für die Messung vereinbart?
  • Passen Zielgruppe und Kontext zum Ziel, ohne garantierte Besuche oder Ergebnisse vorauszusetzen?
  • Unterscheidet das Angebot klar zwischen Sichtbarkeit, verweisenden Besuchen und einer möglichen SEO-Analyse?
FAQ

Häufige Fragen

Ist die Einbindung in einen Newsletter automatisch Teil eines gesponserten Artikels?+

Nicht unbedingt. Die Veröffentlichung des Artikels und seine Verbreitung per E-Mail sind unterschiedliche Leistungen. Klären Sie, ob die Einbindung enthalten ist, welches Format sie hat, wann sie versendet und an welche Zielgruppe sie gerichtet wird.

Wie lässt sich der Traffic aus einem Newsletter messen?+

Sie können UTM-Parameter vereinbaren, um verweisende Besuche in Ihren Analysetools zu erkennen, und um zusammengefasste Daten zu den Linkklicks bitten, sofern das Medium sie bereitstellen kann. Legen Sie Zeitraum und Berichtsformat vorher fest.

Verbessert die Verbreitung per Newsletter das SEO-Ranking?+

Allein aus der Erwähnung in einem Newsletter lässt sich keine SEO-Verbesserung ableiten oder garantieren. Die Verbreitung kann Sichtbarkeit und verweisende Besuche bringen, doch das sind andere Ergebnisse als organische Rankings.

Wie sollten Links in einer bezahlten Kooperation behandelt werden?+

Die Kooperation sollte transparent gekennzeichnet und bezahlte Links sollten entsprechend qualifiziert werden. Google empfiehlt rel="sponsored" für Werbe- oder Sponsoring-Links; rel="nofollow" kann ebenfalls gültig sein. Vereinbaren Sie, wer das Attribut einfügt, und überprüfen Sie die Umsetzung.

Quellen und Referenzen

  1. Google Search Essentials — Google Search Central
  2. Spam policies for Google web search — Google Search Central
  3. Qualify outbound links — Google Search Central
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